Halbfeld­flanke

Auf der Suche nach dem königsblauen Groove. FC Schalke 04 – 1. FC Köln, 1:3

Es war ein Spiel, das viele emotionale Reaktionen auslöste. Was verständlich ist, da Schalke 3 unnötige Gegentore kassierte und dies gleichzeitig die 04. Liga-Pleite in Folge war. Wenn aber wir mal genauer hingucken ist das Problem eigentlich gar nicht mal so groß. Der Teufel steckt eher im Detail.

Die Grundformationen zu Spielbeginn.

Die Grundformationen zu Spielbeginn.

Böcke

Der FC spielte die Blaupause der aktuellen Bundesliga. 4-4-2, tief stehend, eng und kompakt, aggressive Verteidigung, Mannorientiert, auf Konter lauernd und blitzschnell umschaltend. Stöger hat seiner Truppe das gut eingetrichtert und sie sind ja auch schon seit einiger Zeit eingespielt, so dass sie recht effektiv damit umgehen können. Dazu kommt noch eine hohe Effektivität was die Torausbeute angeht. Eigene Chancen werden genutzt, dem Gegner keine gegeben.

Damit war Köln ein anderer Typ Mannschaft, als die, mit denen Schalke es bisher zu tun hatte. Villingen zähle ich mal nicht mit. Frankfurt, Nizza und Berlin wollen selbst auch ein bisschen Fußballspielen, ganz zu schweigen von den Bayern. Da ist es leichter mit dem hohen Pressing, dass Schalke gerade probiert. Also musste Weinzierl in dieser Partie zum ersten Mal etwas Grundlegendes ändern.

Gärtner

Es war klar, dass Schalke bedeutend mehr Ballbesitz haben würde und diesen großteilig dazu aufbringen müsste um den Kölner Defensivverbund zu knacken. Dafür kam Geis, der aus der Tiefe gut verlagern und/oder weite Diagonalbälle in die Spitze schlagen kann. Damit ist auch die Rolle des tiefstehenden 6ers vergeben und Bentaleb schob weiter vor und gab den Box-to-Box-Spieler der als 8er immer zwischen den Strafräumen pendelte. Er balancierte viel aus und stopfte Lücken, musste Verbindungsspielern und setzte Nadelstiche. Von diversen Traumpässen in die Spitze ganz zu schweigen. Er war der Spielgestalter im linken Halbraum, dahin wich er meist aus, um Geis nicht auf den Füßen zu stehen.

In die Halbräume wichen auch die beiden offensiven Außen. So sollte es mehr Empfänger für Hereingaben geben, die Außenverteidiger beackerten den ganzen Flügel und Flankten wann immer möglich. Allerdings waren sie dort auch recht leicht von den Kölnern abzuschirmen. Letztlich kamen Choupo-Moting und Schöpf immer dann kurz ins Spiel, wenn sie mal zurück auf den Flügel kamen.

Max Meyer versuchte dabei die 3 Offensivkräfte einzubinden und gleichzeitig für die 6er und Außenverteidiger für Kombinationen bereit zu stehen. Dafür zog er, wie immer, in den Zwischenlinienraum des Gegners ein. Die Gäste machten das aber so routiniert und doppelten ihn meist, so dass Meyer immer nur dann wirklich anspielbar war, wenn er sich fallen ließ oder auf den Flügel auswich.

Die Probleme

Da die Spieler oft damit zu tun hatten auszuweichen um sich anspielbar zu machen, waren keine Spieler mehr anspielbar wo sie angespielt werden sollten. Ergibt das Sinn? Ein Beispiel: Der 10er Meyer bekam den Ball, wenn er auf den Flügel auswich, jetzt fehlte aber natürlich jemand im 10er Raum. Was da fehlt ist, dass die anderen Spieler Ausweichbewegungen der Mitspieler ausbalancieren. Von Bentaleb und Meyer abgesehen ist eher Zufällig mal passiert.

Außerdem fehlte mal wieder die Anbindung der Defensive an die Offensive. Weinzierl war oft zu sehen, dass er dirigierte. Die Kompaktheit fehlte. Die Lücke im 6er Raum war zum Teil immens. Geis stand zu tief, Bentaleb zu weit außen oder zu hoch, damit war die Staffelung dahin. Das ist leicht zu verteidigen, Schalke kann leicht zu riskanten langen Bällen genötigt werden und wird so harmlos gemacht.

Dazu kommt natürlich noch die haarsträubende Chancenverwertung. Das Problem treibt Schalke nun schon mindestens die komplette vorherige Saison um. Im Angriffsdrittel tut Schalke sich schwer damit gegen tiefsitzende Gegner Chancen zu kreieren und wenn das dann aber doch mal klappt, bleiben die meisten davon ungenutzt.

Und jetzt: Fertig machen zur Empörung

Insgesamt machte Schalke seine Sache in diesem Spiel gar nicht schlecht (Und alle so: WAAAS?!).Schalke startete schwach in die Partie. Wie in jedes Spiel bisher. Die ersten 5-15 Minuten braucht Schalke um klar zu kommen. Souffleuse Weinzierl flüstert den einzelnen Spielern dann nochmal im Einzelnen was zu tun ist und wo, so dass die Mannschaft dann peu à peu ins Spiel findet. Ja gut, gegen Frankfurt hat das 20 Minuten gedauert. Geschenkt. Ist Schalke dann aber einmal in der Partie, läuft es eigentlich nicht schlecht. Das hohe Pressing funktioniert großteilig, das Gegenpressing auch und der Einsatz stimmt sowieso.

Aber Schalke ist noch beim eingrooven, es hapert an Details. Besonders, wenn die Mannschaft vom Schema F abweichen und auf einander reagieren muss, hakt’s im System. Wer schiebt wann wohin? Und auf welches Signal? Gerade wirkt es gelegentlich schwammig, das rührt daher. Wenn Naldo etwa einen einfachen Ball zur Ecke klärt oder Bentaleb in der Defensive das Niemandsland deckt, wenn Choup sich gegen 3 Verteidiger durchsetzt, aber dann allein im Strafraum steht oder wenn Bälle in die Schnittstellen gespielt werden, der Zielspieler aber gerade auf den Flügel ausweicht.

Das Team ist Jung und frisch zusammen. Die Trainingseinheiten von Bentaleb am Berger Feld etwa, überschreiten das Dutzend nur knapp. Gefühlt zumindest. Und das ist ein Schlüsselspieler, in jedem Spiel seit der da ist. Bei Konoplyanka und Stambouli sieht es eher schlechter aus. Und dann reden wir noch nicht davon, dass die Mannschaft ja miteinander trainieren muss um sich kennen zu lernen und die Bewegungen des anderen unter den Vorgaben des Trainers abschätzen zu können. Man kann das wohl unter Abstimmungsproblemen verbuchen. Das Team weiß Grundsätzlich was es zu tun hat, arbeitet aber noch an der Kommunikation, sucht noch nach dem Rhythmus, dem Groove.

Zwischendurch findet das Team diesen Groove immer mal. Dann gibt es ein paar Momente, die allen die Augen reiben lassen. Wie das Tor gegen Köln. Oder weite Strecken vom Spiel gegen die Bayern. Oft verliert Schalke diesen Groove aber auch wieder rasch und der Gegner nutzt diese Momente meist eiskalt aus. Wie das jeweils erste Tor von Frankfurt und Köln.

Der Ball ist rund und das Spiel dauert 60 Minuten

Das mit dem Groove ist eine Sache über die ich mir keine großen Sorgen mache. Weinzierl wird sein Orchester schon einschwingen. Bis dahin stopft Schalke die Lücken die die Suche nach dem königsblauen Groove hinterlässt. Oft ein bisschen improvisiert aber mit viel Einsatz.

Das ist das wirkliche Problem, das Schalke gerade hat. Denn dieser Einsatz kostet Energie und die geht zuende. Nach etwa einer Stunde sackt die Mannschaft in sich zusammen, kann die Unstimmigkeiten nicht mehr Kompensieren und es setzt Gegentore. Das beste Beispiel ist das 1:0 der Bayern gewesen. Ein Pass auf Lewandowski, durch 2 Linien hindurch. Das gleiche haben die Münchner schon vorher ein paar Mal probiert, die Bälle wurden aber immer abgefangen.

Und auch bei diesem Spiel, gegen Köln, hatte Schalke das Spiel großteilig im Griff. Die zweite Hälfte wirkte zwar etwas behäbig, doch das lag in erster Linie daran, dass die Geißböcke die Schalker Offensivbemühungen routiniert eindampften. Auch hier begann der Verfall etwa ab der 60. Spielminute, allerdings zunächst sehr langsam. Erst kurz vor dem 1:2 in der 77. Spielminute brach die Mannschaft wirklich ein. Und wenn die Mannschaft erst mal alle ist, gestaltet sich eine Aufholjagd auch nicht sonderlich leicht.

Fazit: Is jetzt Krise oder nich?!

Schalke hat das große Problem, dass es auf der Suche nach seinem Groove ist, diese Suche aber nicht lange genug kaschieren kann um parallel Punkte zu holen. Berlin, Frankfurt und auch dieses Spiel gegen Köln hätten nicht verloren werden müssen. Wurden sie aber. Das ist sehr ungeil, weil andere jetzt schon einen Vorsprung haben. Offensichtlich.

Abgesehen davon, empfinde ich das Ganze als Halb so Wild. Spielerisch steht Schalke kurz davor zu begeistern. Weinzierl war auch schon immer ein Rückrunden-Trainer. Wer jetzt davon spricht, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen oder mal jemand ordentlich aufräumen müsse, darf das Phrasenschwein der eigenen Wahl füttern gehen, hilfreich ist das nicht. Schalke ist auf einem guten Weg. Weinzierl weiß das. Heidel auch. Emotionalität nach 4 Niederlagen in 4 Ligaspielen ist verständlich, aber ich verspreche, es wird besser. Und vermutlich schneller und deutlicher als Ihr es Euch jetzt vorstellen könnt.

Karsten

Karsten ist auf Kohle geboren, in Europas weltschönstem Herten nämlich, der Stadt, die mal die höchste Fördermenge in Europa hatte. Aufgewachsen in einer Familie von Püttologen studierte er an der FH Gelsenkirchen irgendwas mit Computern. Später zog es ihn in die Ferne zu den Wikingern, wo ihm erst bewusst wurde, wie viel Ruhrpott in ihm steckt.

Nach hunderten von Herzklabastern, weil der elende Internetstream immer bei blau-weißen Torchancen abbrach, ist er als Doktor Labertasche wieder zurück in der Heimat (mit Dauerkarte in Block 5) und theoretisiert neben der Maloche den König Fußball. Weil aber seine Kumpels schnell davon genervt waren, verlagerte er das Ganze und gründete Halbfeldflanke zum Beginn der Saison 2013/2014.

Kategorie: Spielbericht

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FC Schalke 04 – Bayern München, 0:2

15 Comments

  1. Blau Weisser Groove. Herrlich.

    Derzeit ist es mehr ein Blau Weisser Blues.
    Zumindest nach den Spielen. Aber auch ich glaube dran, dass wir alle bald grooven können.

    Geduld.

  2. Danke für deine Analyse. Sachlich, klar und schnörkellos. Ich sehe uns aktuell auch nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz ausgibt. Da ist schon viel positives auf dem Platz zu sehen. Also: Ruhe bewahren und die Chancen besser nutzen. Mutig aus der Ergebniskrise.

  3. Vielen Dank für die Analyse. Ich sehe auch das Problem der Abstimmung. Durch die späten Verpflichtungen, der Länderspielreisen und der englischen Wochen zähle ich bei Bentaleb ca 8 Trainingseinheiten, bei dem es um Inhalte und nicht um Regeneration geht. Also, Geduld bewahren.
    Und nur nebenbei, hätten wir die Ergebnisse der Vorsaison erzielt, stände man ebenso auf Platz 17. mit einem Punkt und bei einem Torverhältnis von 1:8.

    Gruß

    Jörg

  4. Danke, den Trost lese ich hier gerne. Ich freue mich, dass Tönnies und Heidel und überhaupt alle im Verein die Ruhe bewahren. Den Zeitungen kann man’s nicht verübeln, die müssen halt immer was Spektakuläres schreiben, und das gibt’s ja meist beim S04.
    Die Abstimmung wird schon kommen, aber man merkt auch schon, dass sich die Spieler verunsichern lassen. Darin sehe ich eigentlich die größte Gefahr. Irgendwann fängt dann ein Trainer an, Beton anzurühren und nur Punkte holen zu wollen. Ich würde aber lieber gegen Hoffenheim verlieren und dann auf lange Sicht ….. grooven!

  5. Gute Analyse, sehr aufschlussreich, vielen Dank dafür. Ich habe jedes Spiel der Schalker in dieser Saison gesehen und hatte einen ähnlichen Eindruck hinsichtlich der positiven Entwicklungen im Pressing, der Staffelung etc. Schön diese Meinung nun fachlich bestätigt zu bekommen. Ich bin weiterhin sehr positiv und freue mich immernoch auf diese Saison, selbst wenn die nächsten Spiele noch verloren gehen sollten (BMG, FSV, BVB sind hart). Nach dem Spiel gegen die Gelben geht es im Spielplan aber aufwärts für uns.

    Ich hoffe, dass viele Schalker die Analyse lesen und ruhig bleiben. Es ist erschreckend wie intensiv der vermeintliche „Fehlstart“ medial ausgebreitet und Meinungsmache betrieben wird. Nach 4 Spieltagen!!!!

  6. @BL: Na ja. 0 Punkte sind halt ein Fehlstart, egal welche Erklärung wir dafür auspacken. Aber ich stimme allen hier zu (und hatte das an dieser Stelle auch schon zweimal geschrieben): Neustrukturierung und Punkte gleichzeitig geht i. d. R. nicht (das ist so, wie gleichzeitig Personalabbau und Modernisierung in der Berliner Verwaltung…aber lassen wir das).
    Ich habe gerade dazu so viel im Kopf, dass es nicht leicht fällt, das zu strukturieren. Die Mannschaft lebt und sie ist eine willenstarke Mannschaft. Bentaleb, Stambouli, EMCM, Hunter, Kono: Alle haben die Köpfe oben! DAS muss so bleiben, auch bei denen, die nur geliehen sind, und sich vielleicht bald denken, „schnell wieder weg“. Da ist Heidel gefordert, mehr noch als der Trainer, denn Heidel ist ein „Menschenfänger“, der muss die bei Laune halten.
    Aber das hier ist ein Taktikblock: Mir fehlt defensive Stablität, das kann an Naldo liegen oder fehlender Abstimmung, ich weiß nicht. Mir fehlt Passgenauigkeit und Flankengenauigkeit, das leigt ganz sicher an Herrn Prof. Höwedes und Dr. Riether, die machen das halt, als hätten sie das noch nie gemacht.
    Es fehlt an der Bewegung in die/in der Spitze: Es sticht immer jemand gut rein (EMCM, MM, Baba), aber da steht dann nur Hunter und 2-3 Verteidiger drum rum. Stürmerfoul. Frust. Neu anlaufen. Do you remember: Es gab mal Zeiten, da sind dann halt Jones oder Asa aufgetaucht, und haben Unruhe gestiftet, Geflecht zerrissen, Räume aufgemacht.
    Und: Wenn schon Geis auf dem Platz ist, Herr Meyer, dann dribbel und zieh Fouls an der Strafraumkante ohne Ende. Wegen Freistoß.
    Ich werde jetzt nicht mehr weiter live schauen: Die einzige Halbzeit, die ich nicht gesehen habe, war die erste Hälfte gegen Köln, da haben wir ein Tor geschossen. Falls es also an mir lag: Sorry.
    Bitte schreibt weiter so beruhigende Sachen, ich bin schon wieder ein Nervenwrack und kann nicht schlafen, nach so einem Spiel. Das hier hilft. Glück auf!

    • Bene hat in dieser Saison bislang eine der besten Passquoten der gesamten Liga. Allein gegen Köln fanden rund 93% (!) seiner Pässe zum Mitspieler.

  7. Sehr schöne Analyse. Ich wünschte, die Leute, die so Dünnpfiff in den Social Media Kanälen wiedergeben, würden sich diesen Text mal durch lesen.
    Grüße!

  8. Paul, da bin ich mit dir einer Meinung. Was auf der Schale Facebook-Seite steht, ist unfassbar. Mehr Menschen die diese Analyse lesen würden und alle kämen mal runter. Danke Karsten für deine Arbeit.

  9. Schöne Analyse, die ich zu 100% teile. Wenn jetzt alle Ruhe bewahren, dann kann das noch eine richtig schöne Saison werden. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, trotz Tabellenplatz 17. Also: Ruhe bewahren, Schock bekämpfen, Sicherheit ausstrahlen. Glück auf.

  10. Also ich erinnere mich an den Start von Breitenreiter und Keller. Ich muss klar sagen, dass Schalke da immer mit viel Glück Tore gemacht hat und nur durch Einzelaktionen von z.B. einem Sane oder Draxler vorne mal in die nähe des Tores gekommen sind. Aber die Spiele waren immer fuchsteuefelswild. Es war teilweise gar kein Spielsystem zu erkennen oder Schalke war klar die schlechtere Mannschaft. Dieses Mal muss man klar sagen vorne fehlt die Durchschlagskraft (auch bedingt durch die Wechsel unserer begabtesten Techniker) und hin zu kommt noch sehr viel Pech. Die letzten beiden Spiele wurden einige Kontersituatioen durch ein taktisches Foul unterbunden ohne! das es dafür mal eine Karte gab. Natürlich wir spielen mitlerweile auch ruppiger, aber die Geis hat zum Beispiel im Spiel gegen Köln nach seinem ersten taktischen Foul direkt gelb gesehen – Osako im Gegenzug nicht. Man kann nur hoffen, dass sich das nicht durch die ganze Saison hin so durch zieht. Auch muss ich sagen, finde ich das seit Jahren Spieler auf Schalke nicht auf ihrer richtigen Position spielen. Matip war für mich z.B. nie ein IV sondern eher ZDM. Dort hat er seine besten Spiele gemacht und zur Zeit sieht es so aus als würden wieder die selben gemacht werden.
    Schöpf ist kein Flügelspieler dafür ist er technisch nicht begabt genug. Kono muss eigentlich rechts auf den Flügel, Choupo (so wie er zur zeit spielt) Hinter die Spitze. Bentaleb und Goretzka auf die 8 und dafür Naldu auf 6. Embolo auch in die Spitze und nicht auf die Flügel und und und…auf so Sachen muss man einfach mehr Achten.

  11. Gute Analyse, gute Ansätze, würde mich interessieren was der Trainer dazu sagt.
    Aber wenn ich das höre, Box to Box, meine Fresse, das ist immer noch der Strafraum oder 16er, Box, ich krieg das Kotzen. Demnächst ist es kein Tor mehr sondern Touchdown, sorry für mich ist das Krank, diese Leute die diese Begriffe Hoffähig machen sind Krank.

    • Hallo Blauhai,
      Ich teile Deine Abneigung gegenüber dem Begriff Box statt Strafraum. Sowas wirst Du hier auch nie lesen. Das verspreche ich Dir.
      Ein Box-to-Box-Player ist aber eben ein fester Begriff, der so auch in der deutschen Literatur allgemeine Verwendung findet. Verbreitestes Beispiel ist sicherlich Sami Khedira. Der Begriff Strafraum-zu-Strafraum-Spieler würde wohl eher für Fragezeichen oder Schmunzeln bei der Leserschaft sorgen, als es etwas erklären würde.
      Generell versuche ich hier mit wenig Fachjargon auszukommen und nur Begriffe zu nutzen die allgemein verständlich oder zumindest selbsterklärend sind. Ich hatte gehofft das wäre hier der Fall. Vielleicht bin ich dabei in nächster Zeit ein bisschen vorsichtiger.
      Glück auf,
      Karsten

      • Die Alternative wäre vielleicht „vertikaler Sechser/Achter“, wobei das nicht ganz so eindeutig ist. Aber Box to Box ist eigentlich mMn ganz schön, weil man in nur drei Silben den kompletten Aufgabenbereich des Spieler umrissen hat.

  12. Danke Karsten. Was Du schreibst ist flüssig nachvollziehbar – auch wenn ich das so aus dem Spiel nicht lesen könnte.

    Schön daran ist natürlich Dein hoffnungsvoller Ausblick; mindestens genauso, dass Du Gründe nennst, warum’s bisher nicht so lief: das verdrängt das Fragezeichen-Vakuum, das mit jedem verlorenen Spiel immer um die Ecke schaut und größer zu werden scheint. HOFFEntlich improvisieren wir uns bald schon die ersten Punkte herbei ⚽️

    Let’s groove & Glückauf

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